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Java 1.5 Fehler unter Mac OS X Snow Leopard

Wer hin und wieder mit Java Software arbeitet, die Java 1.5 benötigt, ist eventuell unter Mac OS X und Snow Leopard schon einmal über verschiedene, sonderbare Fehler gestossen. Wie man Java 1.5 unter Snow Leopard installieren kann, habe ich ja bereits geschrieben. Einige Probleme gibt es dabei aber hin und wieder doch noch.
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Probleme beim Verbinden zum Group-Office (Windows) Server mit Mac Clients

Wer mittels XAMP Group-Offce auf einem Windows Server im lokalen Netzwerk eingerichtet hat und nicht von seinen Mac-Clients über seinen Browser mit der korrekten lokalen Adresse darauf zugreifen kann, steht vor dem Problem, dass die Pro Lizenz von Group-Office auf URL Basis läuft und man somit nicht über den Workaround des direkten Eingebens der IP Adresse im Browser auf Group-Office zugreifen kann, da sonst die Lizensierung nicht korrekt funktioniert.

Da es von lokalen Windows Clients problemlos funktioniert, muss der Fehler am Mac liegen, und kann wie folgt gelöst werden:

1. Mit der Software Blind oder Onyx unsichtbare Dateien im Finder anzeigen lassen.

Alternativ kann auch der folgende Befehl ins Terminal geschrieben werden:
defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles 1

(nachdem wir fertig sind, kann die Anzeige mit dem gleichen Befehl und einer abschließenden 0 anstelle der 1 wieder rückgängig gemacht werden)

Falls man über Terminal arbeitet, danach den Finder neustarten.

2. Im Finder in das root Verzeichnis wechseln und dort der Verknüpfung zum Ordner „etc“ folgen:

Die Anzeige unsichtbarer Dateien bringt auch einige unbekannte Ordner mit...

3. Dort befindet sich die Datei „hosts“, die für Namensauflösung zuständig sein kann („sein kann“, weil natürlich eigentlich der DNS des Providers für einen Namensauflösung zuständig ist – in der Datei „hosts“ stehen sozusagen nur Ausnahmen, die nicht extra nachgefragt werden müssen).

In der Datei hosts jetzt die IP Adresse der Group-Office Servers ergänzen und die eigentliche URL des Servers mit eingeben, so dass die Zeile in etwa so aussieht:

192.168.21.77 groupserver

Da die Datei mit Systemrechten versehen ist, und nicht ohne weiteres gespeichert werden kann, müssen vorm Speichern noch die Rechte angepasst werden.

4. Rechte der Datei hosts anpassen. Hierfür entweder im Terminal (im Verzeichnis „etc“!) den Befehl

sudo chmod 0777 hosts

eingeben und mit einem Administratorpasswort bestätigen, oder mittels der Software BatCHMod die Rechte über eine GUI so anpassen, dass man Rechte zum Speichern besitzt (auch hier wird das Benutzerpasswort benötigt).

batchmod bietet eine GUI zum Anpassen der Rechte

5. Hosts Datei speichern.

Danach im Safari oder Firefox die eben angelegte URL aufrufen und feststellen, dass alles einwandfrei funktioniert. Wer alles ganz sauber haben möchte, setzt danach die Rechte der hosts Datei wieder auf den Urspung zurück (oder lässt dies mit dem Festplattendienstprogramm automatisiert ausführen).

fruux – „Just Sync, No-frills!“

Der MobileMe Klon fruux („Just Sync, No-frills!“) scheint ja für Mac User eine interessante (weil kostenlose) Alternative zu dem kostenpflichtigen Apple Dienst sein.

Da ich ungern meine persönlichen Daten bei öffentlichen Diensten ablege (und sei es noch so praktisch):
Kann man nicht sowas auch auf seinen eigenen Server setzen bzw. Fruux Entwickler: Macht es openSource! 🙂

Vielleicht gibt es aber auch das ein oder andere Argument, warum man Fruux eine Chance geben sollte..?

Update von 10:52 Uhr:
Ich habe eben eine Mail von Martin aus dem Fruux Team bekommen. Schnelle Reaktionszeit, beeindruckend, sowas mag ich 🙂

Martin liefert einige zu bedenkende Punkte:

Der Hinweis auf die Speicherung der Daten ist natürlich berechtigt, wir möchten hier aber zu bedenken geben:
– wir sitzen in Deutschland
– viele unsere geplanten Features sind nur so möglich („Social Syncing“)
– wir geben Daten nicht an Dritte weiter (http://fruux.com/privacy/)

Und ja klar, man soll nicht hysterisch übervorsichtig sein (habe auch Google Mail als Backuplösung, was red ich also über „ogott meine Daten“ 🙂

Und, als Korrektur zu meiner Aussage:

fruux ist übrigens kein MobileMe Klon, bei fruux dreht sich alles um „Sync“.
Eventuell ist unsere Roadmap interessant: http://fruux.com/roadmap

Also – Martin, ok, überzeugt, ich nutze Euer kostenloses Tool 🙂 Und wenns mir gefällt, geh ich hier drauf:
http://fruux.com/love/

Tomcat auf einem Mac

Apache Tomcat

Im Tomcat Wiki gibt es eine schnell durchzuarbeitende Anleitung, nach welchem Vorgehen ein Tomcat Server auf einem Mac läuft.

Im Prinzip müssen nur die folgenden Schritte gemacht werden:

  1. Tomcat herunterladen: Apache Tomcat
  2. Mit BatChmod alle Rechte des Tomcat Verzeichnisses auf 777 setzen
  3. Die User Configuration anpassen (im „conf“ Ordner):

    <?xml version='1.0' encoding='utf-8'?>
    <tomcat -users>
    <role rolename="tomcat"/>
    <role rolename="role1"/>
    <role rolename="manager"/>
    <role rolename="admin"/>
    <user username="tomcat" password="tomcat" roles="tomcat,admin,manager"/>
    <user username="both" password="tomcat" roles="tomcat,role1"/>
    <user username="role1" password="tomcat" roles="role1"/>
    </tomcat>
  4. Das Mac Terminal aufrufen und die folgenden Befehle eingeben:
  5. cd ~/Tomcat/
  6. ./bin/startup.sh
  7. Hier klicken und sich über einen installierten Tomcat freuen: http://127.0.0.1:8080/

Update: Als kleines Gimmick kann man sich nach dieser Anleitung auch noch ein Shell Script basteln, mit dem man direkt mit einem Einzeiler Tomcat starten, stoppen oder restarten kann.

Wie komm ich mit dem iPhone unterwegs online?

Das Tab steht seit Wochen (oder Monaten) in meinem Safari offen in der Gegend rum, und eigentlich brauche ich die dort propagierte Lösung ohnehin nie (Safari und Mail auf dem iPhone reicht mir meist völlig). Für alle, die mit ihrem Mac jedoch die iPhone Verbindung nutzen möchten, können dieses kleine „Tutorial“ benutzen:

Mit dem Mac übers iPhone online gehen – http://www.zdziarski.com/papers/tethering.txt

Schade, dass sich das Tethering nur auf Port 80 bezieht, zumindest war es nur Port 80, als ich die letzten Versuche unternommen hab. Für FTP, Skype oder andere „Special Einsätze“ reicht es damit noch nicht. Hier muss Apple in meinen Augen dringnd nachbessern, so dass man die reguläre Bluetooth Verbindung auch zum direkten Einwählen mit dem Mac / iPhone heranziehen kann.

Neue Version: Carbon Copy Cloner

Meine Wahl bei Backup Software für den Mac (bis ich dann bald für Backups die Time Capsule habe) ist und bleibt der Carbon Copy Cloner.

Davon gibt es seit dem 24. März die neue Version 3.1 (muss ich verpasst haben).

Gut am Copy Cloner ist besonders, ein komplettes Image seiner Mac Partition auf einer externen Platte zu haben, von der mit anderen Macs direkt gebootet werden kann (» sehr gut, wenn der eigene Mac abraucht und man einen „Leihmac“ nutzen muss).

Wer’s nicht kennt, sollte auf jeden Fall einen Blick drauf werfen.

„Open in TextMate“ im Leopard Finder

Für all diejenigen, die ihre „täglichen Geschäfte“ auf einem Apple mit dem hervorragenden Editor TextMate erledigen, gibt es unter The Pug Automatic einen kleinen Button für den Leopard Finder, der alle selektierten Files in TextMate (wenns mehrere sind: als Projekt in einem Fenster) öffnet.

Das spart den Drag and Drop zum Dock:

Open In Textmate: MiniApp in der Finder-Leiste

Danke!