Nach ca. 2 Wochen USA habe ich – auch wenn es hier kaum Waagen gibt (interessiert hier offensichtlich niemanden) – sicher 10 Kilo zugelegt. Es gibt morgens mittag abends schlimmes Zeug zu essen und ich kann kaum erwarten, wieder deutsches Essen essen zu können.
Was habe ich bis jetzt bei meinem USA Aufenthalt gelernt? Die Reihenfolge spiegelt bei dieser Auflistung nicht die Mächtigkeit des Eindruckes wieder
:
» In-n-out Burger macht die besten Burger hier unten (bzw. in California, mittlerweile bin ich in Washington DC angekommen). Wieso sind die so gut? Vielleicht, weil auf dem Menü genau 3 Burgervarianten stehen: Hamburger, Cheeseburger, Double-Double Burger. Easy und nicht viel schnick schnack. Manchmal sollte man sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren, und nicht jeden Quatsch (Evtl. McDonalds Crazy Weeks) mit machen (ok ok, McD ist ebenfalls erfolgreich, aber eben nicht so lecker). Lediglich deren BBQ Sauce hab ich bei in-n-out vermisst.
» Amerika ist relativ weit hinten was Organisation angeht. Die Geschichte mit “Dienstleistungsgesellschaft” ist absoluter quatsch. Das Kongresszentrum in dem ich momentan bin (Washington D.C.), zeitgleich mein Hotel, soll “outstanding” sein, und präsentiert sich auch (u.a. im Preis) so. Es ist gerade 0 Uhr (erst jetzt zum posten gekommen: 20:43 Uhr des nächsten Tages), seit heute morgen um 10 wird von der Haustechnik versucht, 5 Räume mit Gigabit Netzwerk zu verbinden.
Glaubt nicht, dass es jemand geschafft hätte, mehr als 2 Räume zum Laufen zu bekommen. Wenigstens gibt es morgens Kaffee vorm Zimmer…. Das ist jedoch auch das mindeste, mein Zimmer kostet geschmeidige 500 US$ / Nacht, die natürlich weder ich noch sonst irgendjemand in unserem Fall bezahlen muss (Mengenrabatt, special deals etc.).
» Automator auf dem Mac ist für viele tägliche Aufgaben hervorragend geeignet. Zum Beispiel, um per Rechtsklick aus PDF Dateien Powerpoint Files zu machen. Zumindest vermute ich das. Momentan gehe ich nämlich noch den Umweg über Pages, aber es funzt hervorragend für den Zweck, den ich hier lösen muss (nämlich: PDF -> Powerpoint). Meinen Workflow zum Export von Images aus einem PDF und Import in Keynote und dann Export gibts hier: Mac Workflow zum PDF Images export.
Vorgestern bin ich zufällig in den “WorldWideWebWashington” (wwww) Kongress hineingestolpert.
Neben Caroline Little von der Washington Post und einigen anderen Leuchten aus der Web-Ecke (hier gibts die Liste der Redner) gab es allerdings grundsätzlich nichts weltbewegend neues (ausser ordentlichem Lunch).
Viel Trara um “Web 2.0″, trotzdem habe ich nicht einmal das Wort “Tagging” aufgeschnappt, was ich im Web 2.0 am spannendsten finde. Web 2.0 bedeutet hier ziemlich allein eher User generated content im Sinne von YouTube bzw. AAL (=andere arbeiten lassen).
Ansonsten? In den letzten Wochen Los Angeles und (Sublime o lé) Long Beach angeguckt. Lunch in Mailbu Beach, Rumcruisen in Bel Air, Sonnenuntergang in Long Beach. Schöner Tag.
Weitere Bilder gibt es in dieser Los Angeles Bilder Galerie. Bilder von Washington gibts in Kürze.