Drupal 6 erschienen
Donnerstag, Februar 14th, 2008Vom beliebten CMS / Framework Drupal gibt es jetzt Version 6.
Herzlichen Glückwunsch an alle beteiligten Entwickler.
Ben freut sich auch sehr, wie angekündigt
Ein Blog über Technik, Computer, Software, Entwicklung, Gadgets und weitere feine Dinge.
Vom beliebten CMS / Framework Drupal gibt es jetzt Version 6.
Herzlichen Glückwunsch an alle beteiligten Entwickler.
Ben freut sich auch sehr, wie angekündigt
Nach einer sehr stressigen Woche (= nicht umsonst keine Blogbeiträge gegeben) hier einige Updates, was die Woche gebracht hat – es gibt einiges zu Lesen, viel Spaß.
Als Roundup zu meinen Subversion Berichten (SVN GUI für Mac OS X, SVN Integration im Finder, SVN mit Textmate):
svnX hat sich doch nicht bewährt, und ich bin zurück bei RapidSVN. Der Rest lief ja von vornerein nicht so knorke…
Die “lange Nachdenken”-Phase von RapidSVN scheint ein einfacher Bug zu sein, der sicher bald behoben ist. Auf einem von mir ebenfalls mit RapidSVN bestücktem Ubuntu 7.10 Testsystem lief RapidSVN großartig, schnell und zuverlässig.
Der Unterschied zur Mac Version: Beim Ein- oder Auschecken wird detailliert aufgelistet, welche Dateien betroffen sind. Diese Auflistung sollte auf einem Mac wahrscheinlich auch eigentlich kommen (dann sieht man, dass etwas passiert), kommt aber nicht.
So scheint der Mac ein wenig zu freezen, laufen tut es im Background allerdings trotzdem und nach einer gewissen Zeit ist der Vorgang dann eben abgeschlossen. Wenn man sich vom Freeze nicht beeindrucken lässt, ist also alles paletti.
Was ich als SVN GUI nicht erwähnt (aber schonmal bemerkt) hatte, ist “Version” von den Jungs di auch “Disco” gebaut haben. Bin gespannt, wenn es da endlich ne Final zum Testen gibt.
Das Typo3 im Titel in Verbindung mit SVN wurde gewählt, weil eine tolles Feature beim Entwickeln mit SVN Servern und Typo3 noch nicht beschrieben wurde: Die Auslagerung der TypoScipt Inhalte in eine externe Datei.
Wie das am schlauesten geht, steht z.B. bei Keilblock.com, grundsätzlich aber einfach mit der einfachen Anweisung:
<include_typoscript : source="FILE: fileadmin/dateiname.ts"></include_typoscript>.
Danach ergeben sich natürlich weitere Vorteile: Die Nutzung von externen TypoScript Editoren, bzw. PlugIns für verbreitete Programme.
So auch selbstverständlich für den “über”-Mac Editor Textmate (das natürlich von Haus aus bereits SVN unterstützt)….oder für die Windows Welt z.B. als Erweiterung für UltraEdit oder SweeTS für PSPad.
Als Nachtrag zu den beiden vorigen Beiträgen muss natürlich auch die SVN Integration in Textmate erwähnt werden. Geht nämlich auch ganz leicht (sofern es sich bei der Datei um eine zur Working Copy gehörigen Datei gehört:
Das Textmate Bundle gibt es meines Erachtens standardmässig bei Textmate dabei, eine kleine Anleitung (schon ein paar Tage auf dem Buckel) gibt es bei Circle Six Design.
Da hab ich auch im Blog gefunden, dass der Path Finder, eine Art Finder Ersatz auf dem Mac, auch mit Subversion Integration daherkommt, mit Quicksilver läuft es wohl genauso….
Gibt jetzt wirklich genug SVN Lösungen….
…als kurzer Nachfolger zum Nachtrag des letzten Beitrages über SVN GUIs unter Mac Os X:
Habe soeben das scPlugin installiert und neu gestartet.
Im Finder präsentiert sich jetzt unter “Mehr” ein Subversion Eintrag:
Soweit so gut – die Zeit wird zeigen, ob es funktioniert. Ohnehin funktioniert z.B. ein Commit nur mit durch SVN mit einer “.svn” Datei gekennzeichneten Working Copy eines SVN Projektes. In meinem Fall (Testordner auf meinem Desktop ist nun wirklich kein Working Ordner, bzw. sollte nicht sein) also schonmal nicht.
Ein Test mit einem der ausgescheckten Projekte hat es einwandfrei funktioniert – für ein “Einchecken zwischendurch” also auch eine hervorragende Lösung und sehr gut mit TortoiseSVN auf dem PC vergleichbar.
Wenn man zu hektisch wird und zuviel klickt, stürzt auch mal der Finder ab:
Trotzdem: Alles in allem ist die Verbindung von svnX als GUI (für genauere Infos und komfortablem Arbeiten mit SVN) und dem SCPlugin als Finder Erweiterung eine hervorragende Mischung zum Arbeiten mit einem SVN Server, und ich sehr zufrieden (und freu mich schon auf Arbeiten am Montag).
Ich versuche gerade, meinen Mac und meine lokal zu bearbeitenden Projekte mit dem SVN System unserer Firma zu versionieren, damit die unterschiedlich an Projekten beteiligten Kollegen und ich uns nicht in die Quere kommen, auch wenn man an ähnlichen Bereichen arbeitet.
Dazu läuft bei uns ein SVN Server, zu dem ich mich gerne mit einer schönen GUI (Kommandozeile will ich auf meinem Mac nicht dauernd brauchen) connecten möchte.
Sämtliche Datenbanken laufen auf eigenem SQL Server, der von allen zugänglich und als Testserver genutzt wird und weiterhin täglich gedumped wird – Subversion für Datenbanken habe ich noch nicht gesehen (klar, SQL-File einchecken ginge natürlich).
Folgende (kostenlose open Source) Auswahl an SVN GUIs für den Mac habe ich bisher getestet, und folgende Dinge festgestellt, kritisiert oder für gut befunden (alles also 100% subjektiv und lasse mich gerne mit Tipps und Hinweisen bereichern) – für die Länge des Beitrages muss ich mich vorab schonmal entschuldigen…:
Zuerst wirkt die Open Source SVN GUI äußerst schick und praktisch, es gibt alle Repositories und lokale Working Copies aufgelistet in einer Art Seitenleiste, also alles recht ähnlich wie im Windows Explorer oder im Mac Finder.
Bei größeren Webprojekten scheint es allerdings ein wenig zuviel denken zu müssen (wenn es sich um einige tausend Dateien handelt, die man zum ersten Mal einchecked), so dass der komplette Rechner ein bisschen lahmt. Ausserdem sind manche SVN Befehle mühsam, da sie nicht implementiert sind und nur auf die Terminal Kommandozeile verwiesen wird.
Weiterer negativ-Punkt:
Im Office arbeite ich an zwei Bildschirmen, dem internen Macbook Pro und meinem externen 20″ TFT. Das Programm hat den Wechsel zwischen 2 und einem Schirm nicht mitbekommen, so dass das Fenster gerade ausserhalb meines jetzigen Arbeitsbereiches (und somit unerreichbar) liegt.
Daher gibt es auch kein Screenshot, leider.
Die Dauer des Eincheckens (und die nicht implementierten SVN Befehle) haben mich (evtl. nur bis zum nächsten Projektupdate bei RapidSVN) zu weiterem Googlen bewogen, und bin auf diese weiteren Kandidaten gestossen:
Was mich bei GIMP schon immer genervt hat (und ich mir daher Photoshop gekauft habe), ist die Tatsache, anstelle einer “1 Bildschirm GUI” der Zustand, wenn in einem Programm 10 verschiedene Fenster aufgehen:
Trotzdem macht svnX einen ordentlichen Eindruck. Alle Revisions gibt es übersichtlich inklusive Log Messages im Repository Window:
Ein Auschecken der letzten Version (komplett) klappt nicht auf die bestehende Working Copy von Rapid SVN, eine neue, von svnX angelegte Kopie lässt sich natürlich problemlos nutzen.
Etwas schade sind (besonders beim CheckOut übers Internet und einer Projektgröße von etwa 100 MB) die wenigen Informationen, die das Programm im Aktivitätswindow liefert (schlimm auch: Schon wieder ein Fenster!):
Ansonsten gilt aber:
Fürs lokale Arbeiten scheint der svnx Client auf jeden Fall geeignet zu sein (bis jetzt also kaum groß Negatives aufgefallen). Ich werds die nächsten Tage bis Wochen unter anderem auch deshalb testen, weil hier offenbar alle relevanten Befehle implementiert worden sind, vielleicht fällt mir das ein oder andere negative Pünktchen noch auf. Aber es gibt noch weitere Kandidaten:
Zwar hat ZigVersion eine schöne Cocoa Style Oberfläche, aber da ich hier nur open Source / free Software testen wollte und zu spät gemerkt habe, dass sie doch 89 Euro kosten soll, gibts hier nur einen kurzen Screenshot (der allerdings wirklich schick ausgesehen hat):
Wenn die freien Tools nicht ausreichen, werd ich mir ZigVersion nochmal zu Gemüte führen….
Der letzte Kandidat ist kein reiner Mac Client, sondern soll ebenso auf den Windows Maschinen laufen. Nachdem ich eine Version von Sourceforge runtergeladen habe und dort nur die Sourcefiles entdeckt habe, musste ich doch mal eben googlen: Ein Beitrag auf Ichbinharmlos hat keine besonders schönen Screens gezeigt (eben Windows Port auf Mac, hässlich wie die Nacht), und ich wollte eigentlich schon abbrechen – aber Versiontracker liefert auch eine Binary der Software für Mac OS.
Leider eine aus 2005:
Nach den Screenshots bei ichbinharmlos hab ich allerdings auch die Lust auf esvn verloren…. und werde jetzt mit svnX rumtesten, und mich bei Freude und Schmerz nochmals dazu äußern.
Hinweise und Tipps nehme ich im Hinblick gerne entgegen, vielleicht gibt es ja viel bessere, schönere und schnellere SVN Lösungen.
NACHTRAG:
Es gibt laut Blogaholic auch noch das scPlugin, dass sich in das Kontextmenüs des Finders integriert. Bei ihm war die Version leider nicht lauffähig, aber mittlerweile scheint wieder etwas Bewegung in der Entwicklung vorhanden zu sein.
Etwas Schade (und Mac untypisch) hierbei:

Nach dem Neustart bin ich schlauer, und schick Infos hinterher.
Wer hin und wieder kostenlos auf verschiedene Fotos zurückgreifen möchte, kann eine Auflistung von 110 Quellen für kostenlose Fotos bei Lorm finden.
Ich brauchte für diesen Beitrag unbedingt eine Giraffe auf Amrum, die ich auch spontan bei Photocase gefunden habe:
Vielen Dank für die Mühen.
via powerbook_blog
Unzählige Versuche, Relay auf meinem Mac / localhost einzurichten, schlugen solange mit einer Fehlermeldung der Installationsroutine beim Erstellen von Datenbanktabellen fehl (irgendwat mit Länge eines Key-Feldes oder so, hab dummerweise die genaue Fehlermeldung nicht parat), bis ich die Kollation der MySQL Datenbank von utf8 auf latin1 umgestellt habe. Bescheuerter, und nur durch Zufall herausgefundener Fehler, aber eventuell kann jemand den Hinweis brauchen.
Relay als solches ist aber ein schmales, nützliches Produkt zum “Verwalten” von Dateiup- und -downloads (z.B. für Kundendaten etc.), und sieht dabei auch noch schick aus:
Dateien können per Drag and Drop (dank Prototype Framework und script.aculo.us) in den “Dateiwarenkorb” gelegt werden, mit Statusbar (» durch Perl Uploadscript) hochgeladen werden, und Userspezifische Freigaben auf die einzelnen Ordner (simples Rechtesystem: Entweder nur Lesen, Lesen oder Schreiben oder Administrieren) gelegt werden. Bei Bilddateien gibt es eine schöne Vorschau:
Einrichtung ging also flott von der Hand, jetzt folgt das Customizing auf Projektbedürfnisse – mal sehen, ob das genauso schnell vonstatten gehen kann.
Edit: Die Fehlermeldung (hallo google) lautete: *relay_clients…Specified key was too long; max key length is 1000 bytes could not create the table clients
Auf dem Software Guide liefert Michael einen sehr ausführlichen Artikel zum Thema “Wie starte ich ein Blog und mache es bekannt”, das mit Sicherheit für den Ein oder Anderen Leser jede Menge Information zum Thema liefert (man lernt ja nunmal nie aus)….
Neben der Einführung ins Thema werden verschiedene Blogsysteme vorgestellt, wie ein Blog eingerichtet wird und Leute auf das Blog “gelenkt” werden könnten, ausserdem Tipps zum Verfassen der Blogartikel und Hinweise zur Optimierung des Blogs gegeben (sowie natürlich auch was man auf keinen Fall machen sollte) und jede Menge Hinweise jeglicher Sorte im Bereich des Bloggens geliefert.
Auf jeden Fall ein äußerst lesenswerter Artikel, vielen Dank an Michael für die Mühen!