Für den kleinen oder großen Blogger gibt es ja geradezu unzählige Möglichkeiten, mit seinem Geschwafel und hilfreichen Tutorials etc. den ein oder anderen Groschen dazu zu verdienen.
Neu hinzugekommen im Amazon PartnerNet, das ursprünglich hauptsächlich die Möglichkeit bot, Links auf Amazon Artikel (für deren Verkauf dann Provision an den Blogger zurückfloss), ist das MP3 Widget.
Da ich großer Musikfan bin und gerne meine Lieblingstitel und -bands unter die Leute bringe, werde ich das Widget hiermit gleich einmal testen.
Mein Auswahlalbum dazu und passend zu dem großartigen Frühlingsanfang:
“The Cat Empire. Two Shoes”
(Hier sollte das Amazon MP3 Widget stehen. Scheint ja 1a zu klappen – NOT)
Wenn man um halb 8 durch den frühen Morgen wandert (Morgenstund hat Gold im Mund, btw.) lässt das folgendes Lied zumindest meine Laune nach oben schnellen:
Eins der geilsten Dinger ever. Wollte damals mit 15 auch eigentlich zum Mark Knopfler Konzert, als der – genau wie ich – zufällig in Biarritz spielen sollte (ist aber natürlich nix draus geworden).
Bevor Lyle Mays und ich auch nur eine Note schrieben, verbrachten wir drei Tage ausschließlich mit Gesprächen über unseren gegenwärtigen kulturellen Kontext. Alles wird immer kürzer. Erst wurde alles in Drei-Minuten-Songs komprimiert, dann musste es in einem Vier-Takt-Loop untergebracht werden. Inzwischen sind wir bei Klingeltönen angekommen. Das muss man sich mal vorstellen. Dinge, die nicht länger sind als zwei Sekunden. Das lehnen wir ab. Das ist nicht unser Weg. Ich habe vier Tage in der Alhambra in Granada zugebracht. Dort kann man vor einer Mauer zwei Wochen stehen bleiben und hat dennoch nicht alles entdeckt. Irgendein Künstler steckte wahrscheinlich fünf Jahre seines Lebens in diese Mauer. Dieser Qualität, dieser Hingabe fühlen wir uns verbunden. Nicht dem Klingelton von zwei Sekunden. Wir verfolgen sehr aufmerksam, wie sich die Kultur in unseren Tagen entwickelt, und finden uns plötzlich in der Opposition wieder. Das setzt Energie frei. Für uns ist das eine Protest-Platte.
Aus dem Netzwelt-Ticker von Spiegel Online schwappt ein Versuch rüber, die weiteichende Volksverdummung kommerziell auszuschlachten:
Die “New York Post” hat wie üblich das Ohr direkt an der Tür zur Gerüchteküche und weiß drum auch von der neuesten Zutat auf der Apple-Liste zu berichten: iTunes Store-Kunden
sollen demnächst auch Klingeltöne herunterladen können.
Dazu wählen sie einfach die gewünschten Takte aus einem der Songs aus, die schon bisher im Online-Angebot vorhanden sind. Damit schließt Apple eine Angebotslücke, die Anbieter wie Verizon, AT&T oder Sprint bisher nicht ausfüllten, da sie nur vorher festgelegte Musikschnipsel verkaufen. Wer auf das individuelle Angebot keine Lust hat, bekommt von Apple aber auch vorgefertigte Konfektionsware – den Gerüchten zufolge.
Man soll also doppelt Geld für Angebote im iTunes Store hinlegen. Ich für meinen Teil bin großer iTunes Fan und gebe auch gerne Geld für gute Musik aus, nur stellt sich mir die Frage, wer zu blöd ist, aus einem auf dem Rechner vorhandenen Musikstück sich ein paar Sekunden (z.B. total billo hiermit) auszuschneiden…
Dauert bei mir nicht länger als 3 Minuten und schwupp, hab ich einen funky Klingelton.
Kein Wort, sondern Bilder für heute, mit Musik innen Mixer und dann kommt sowas bei rum (besonders wenn der Produzent den gleichen Vornamen wie ich trägt, ist doch klar):