Hier entwickelt sich gerade ein spannender Markt für Softwareentwickler, die auch ein wenig am Erfolg Googles und dem dort mit Sicherheit entstehenden Hype mitmachen wollen: Googles Handybetriebssystem auf Java Basis, das alles kann können soll und sicher bald sehr verbreitet sein wird (Ein gPhone wär ohnehin hässlich geworden). Ein Development Kit soll nächste Woche, die ersten Handies mit Googles kostenlosem Betriebssystem allerdings erst nächstes Jahr ausgeliefert werden. Man darf gespannt sein.
Ist natürlich zwischen dem letzten und vorletzten Post viel passiert (großes bei Apple, besonders). Leopard hab ich bis heute nicht installiert (aber bei Gravis vorbestellt, um Parallels günstiger dazu zu bekommen), ausserdem ist überall das iPhone in aller munde (ok, dass zieht sich schon ein paar Tage länger hin).
Supergeil allerdings find ich den Instant Jailbreak, sprich das Hacken des iPhones per Safari (und Tiff-Bug oder so, wie auch immer das genau abläuft). Mehr dazu bei tuaw. Technik ist so geil.
Gestern habe ich versucht, doch wieder einmal in die Welt des Fernsehens einzutauchen.
Die Frau am Ende der Straße wurde auf WDR 5 als interessant und sehenswert beschrieben, am Ende konnte ich einfach nicht länger nur auf den Fernseher gucken, sondern hab mir den Film mit ein wenig Arbeit auf dem Mac versüsst.
Aufgrund der Aneinanderreihung von schwachsinnigen Clichés, dummen, einfallslosen Handlungssträngen und hier und da ein wenig Borderline Symptomen der Protagonistin hat mich der Film wirklich nicht überzeugen können, schauspielerische Leistung hin oder her. Aus dem Stoff hätte man wirklich ein bisschen mehr holen können, so landet der Film gleich in der Rundablage (und hat mich gestern beim Gucken schon extrem genervt, wie gesagt).
Gut, dass wir vorher einen schön entspannten Herbstspaziergang durch den Wald gemacht haben, sonst hätt ich den Fernseher wohl aus dem Fenster geschmissen.
Die Überschrift klingt wie jede andere Mord- und Totschlag Überschrift, allerdings kann ich mir nicht verkneifen zu sagen, dass er ja so streng religiös nicht sein kann:
Streng religiöser Vater zu lebenslanger Haft verurteilt
Ein christlicher Fundamentalist, der seinen Sohn tötete, ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der 60-Jährige hatte den jungen Mann im Streit erstochen, weil er sich gegen die rigiden Erziehungsmethoden des Vaters aufgelehnt hatte.
Bei apfelquak wurde kürzlich über diverse Links zu Tastenkürzeln (oder trendy Shortcuts für die Anglizismenliebhaber) geschrieben, die allesamt sicher überaus nützlich sind. Ich bin großer Freund von Tastenkürzeln (um nicht zu sagen, the king of fingerverrenkung).
Allerdings stolpert man immer wieder über Menüeinträge, bei denen man gerne ein Tastenkürzel hätte, jedoch keins vorgesehen wurde bzw. keins in der Liste steht.
Solche schwer herbeigesehnten Tastenkürzel kann man sich folgendermaßen (in Mac OS X) auch selber stricken, hier am Beispiel iTunes, wo ich mir das Tastenkürzel für den Menüpunkt “Podcast abonnieren” anlegen möchte:
Auf dem Screenshot oberhalb sieht man das Menü Systemeinstellung -> Tastatur und Maus, in dem ich auf das Plus unten links geklickt habe, um ein neues Tastenkürzel hinzuzufügen.
Als Programm habe ich iTunes aus der Liste ausgewählt (es werden die Programme aus dem Applications Ordner angezeigt).
Hier muss ich exakt den Menüpunkteintrag, den ich mit einem Tastenkürzel belegen möchte, hineinschreiben. Auch die drei Punkte dürfen nicht vergessen werden.
Im Tastatur-Kurzbefehl Bereich müssen jetzt noch die gewünschten Tasten zugewiesen werden, die dann ab sofort (bzw. nach einem iTunes Neustart) in iTunes für den Menüpunkt Podcast abonnieren stehen. Sehr praktisch.
Bevor Lyle Mays und ich auch nur eine Note schrieben, verbrachten wir drei Tage ausschließlich mit Gesprächen über unseren gegenwärtigen kulturellen Kontext. Alles wird immer kürzer. Erst wurde alles in Drei-Minuten-Songs komprimiert, dann musste es in einem Vier-Takt-Loop untergebracht werden. Inzwischen sind wir bei Klingeltönen angekommen. Das muss man sich mal vorstellen. Dinge, die nicht länger sind als zwei Sekunden. Das lehnen wir ab. Das ist nicht unser Weg. Ich habe vier Tage in der Alhambra in Granada zugebracht. Dort kann man vor einer Mauer zwei Wochen stehen bleiben und hat dennoch nicht alles entdeckt. Irgendein Künstler steckte wahrscheinlich fünf Jahre seines Lebens in diese Mauer. Dieser Qualität, dieser Hingabe fühlen wir uns verbunden. Nicht dem Klingelton von zwei Sekunden. Wir verfolgen sehr aufmerksam, wie sich die Kultur in unseren Tagen entwickelt, und finden uns plötzlich in der Opposition wieder. Das setzt Energie frei. Für uns ist das eine Protest-Platte.
Aus dem Netzwelt-Ticker von Spiegel Online schwappt ein Versuch rüber, die weiteichende Volksverdummung kommerziell auszuschlachten:
Die “New York Post” hat wie üblich das Ohr direkt an der Tür zur Gerüchteküche und weiß drum auch von der neuesten Zutat auf der Apple-Liste zu berichten: iTunes Store-Kunden
sollen demnächst auch Klingeltöne herunterladen können.
Dazu wählen sie einfach die gewünschten Takte aus einem der Songs aus, die schon bisher im Online-Angebot vorhanden sind. Damit schließt Apple eine Angebotslücke, die Anbieter wie Verizon, AT&T oder Sprint bisher nicht ausfüllten, da sie nur vorher festgelegte Musikschnipsel verkaufen. Wer auf das individuelle Angebot keine Lust hat, bekommt von Apple aber auch vorgefertigte Konfektionsware – den Gerüchten zufolge.
Man soll also doppelt Geld für Angebote im iTunes Store hinlegen. Ich für meinen Teil bin großer iTunes Fan und gebe auch gerne Geld für gute Musik aus, nur stellt sich mir die Frage, wer zu blöd ist, aus einem auf dem Rechner vorhandenen Musikstück sich ein paar Sekunden (z.B. total billo hiermit) auszuschneiden…
Dauert bei mir nicht länger als 3 Minuten und schwupp, hab ich einen funky Klingelton.