Hilfe zur Selbsthilfe
Dienstag, November 20th, 2007Endlich kann ich die meisten Dinge an meinem Auto selbst erledigen (

Gerade per Mail bekommen.
Ein Blog über Technik, Computer, Software, Entwicklung, Gadgets und weitere feine Dinge.
Endlich kann ich die meisten Dinge an meinem Auto selbst erledigen (

Gerade per Mail bekommen.
Da ich ja schon einige Ecken aufgezeigt habe (hier), kurz eine Eindrücke-Beschreibung, was mir sonst noch so auffällt.
Das “schwerwiegendste” oder für mich gerade einfach irgendwie am offensichtlichsten ist wohl die Tatsache, dass die meisten Bauten in den USA sowas von billig sind, das alles zu spät ist. Hauptsache, der kitschfaktor und die Oberfläche stimmen (gerne Liga Fertighaus mit nem Beton- bzw. Marmorabbild eines wiehernden Pferdes…. alles schon gesehen!).
Ich wohne gerade in einem Appartment oberhalb von San Diego, das zwar schicken Holzfussboden und einen schicken Balkon hat, ansonsten aber einfach nur eine billige Bruchbude ist. Nur eben oberflächlich nicht. Scheint hier wohl sehr wichtig zu sein
Das gleiche eigentlich mit den Autos, die auf den 6 spurigen Highways langrollen. Sind ein bisschen mit nem Chevrolet Cabrio (Camaro) Leihwagen durch Kalifornien (Interstate 5 Richtung Los Angeles) gefahren – das Auto ist, vom V8 Motor mal abgesehen, der allerletzte Scheiss. Die meisten sehen dazu auch noch scheisse aus, aber das ist natürlich sehr geschmacksabhängig, i know. OK, muss zugeben, hat natürlich trotzdem Spass gemacht…. hier in OC California:
Die Jungs mit im Auto sind Jake aus Alabama und Jens aus Stockholm, mit denen ich jeweils in Byron Bay studiert habe
Auch witzig im Hinblick auf Karren die kleine Info, dass selbst VW Golf oder Passat oder C-Klasse hier regelmäßig in der Top- und Turboversion (AMG, Brabus, etc) mit dickem V8 / V12 und “gepimptem” Sound über die holprigen US Strassen rollen. Wehe dem Vierzylinder.
Persönliches Resumé: Viel oberflächliches Geblinke, wenig dahinter. Eigentlich also – den Vorurteilen folgend – nix neues.
Ansonsten gefällt mir Amerika aber mittlerweile deutlich besser, als ich es mit anfangs hätte vorstellen können. Kalifornien ist wahrscheinlich auch das geilste Pflaster hier, die Leute freundlich, happy und entspannt, überall stehen jede Menge Palmen rum und das Wetter ist meist hervorragend.
Von unserem heutigen famosen Trip gibts ein paar feine Bilder, die im Laufe des Tages alle bei Flickr landen sollten… und zwar in diesem Set.
Hab mir dafür heute auch direkt ein Canon 50mm Objektiv gekauft (1.8 Blende), und bereue, dass ich das nicht schon viel früher gemacht habe. Die Bilder sind einfach so dermaßen scharf, wie ich es nicht erwartet hätte. So eine Schärfe gibt es bei Zoomlinsen selten, und das ist auch das, was mir häufig negativ bei anderen Objektiven aufgefallen ist. Beweise kommen auch zu Flickr.
Ergebnis: Sehr Empfehlenswert, besonders für die schmale Kohle (in den USA <90 Euro).
Am Sonntag wird in Washington (DC) weitergearbeitet. Hier sind jetzt erstmal ein paar Tage entspannen angesagt. Leider gehts Sonntag schon weiter, besonders ärgerlich auch aus dem Grund, dass ich durch Zufall hier im Radio gehört habe, dass “The Cat Empire” in San Diego und L.A. ein paar Gigs haben in den nächsten Tagen (leider erst Dienstag). Mann wär das geil gewesen, in Washington kommen die Jungs leider nicht vorbei.
Zum Spiegel Artikel über den Ford Probe von 1992 verleihe ich hiermit auf die schnelle den Reiten Schwimmen Lesen-Preis für die hässlichste Karre die mir heute untergekommen ist. Igitt Igitt. Leider hab ich auf die schnelle kein “Preis”-Foto gefunden, daher nur hier ein kleiner Zonk für den Probe:

Eben bei Robert Basic über eine vermeintlich interessante Idee gestossen, die Honda gerade mit ihrem neuen Formel 1 Wagen verfolgt:
Jeder Nutzer kann ein bisschen Platz auf dem neuen Honda Schlitten kaufen, dort seinen Namen verewigen und sich so für Umweltschutz etc. einbringen – Ein Teil der Kohle wird wohl für Umweltschutzorganisationen gespendet.
Wie dem auch sei, ich halte den Gedanken, meinen Namen auf ein Formel 1 Auto setzen zu lassen um mein Engagement für Umweltschutz zu zeigen, für total hinrverbrannten Scheiss.
Autos, die viele Runden im Kreis fahren und endlos viel Sprit auf der Bahn verblasen haben ungefähr soviel mit Umweltschutz zu tun wie …. ja wie was eigentlich.
Nachdem ich mir kurz die neuen Bilder von dem zukunftigen Ford Mondeo angesehen habe, stellte sich mir die Frage, warum es in der Welt noch soviele verschiedene Automarken gibt (ich weiss, ich weiss, es werden andauernd weniger) – ist das Gefährt doch bloss ein Abklatsch eine Kreuzung zwischen BMW Kombi und Lexus / Toyota / Honda. Totaler Scheiss. Schade, das heutzutage mehr Kohle in das Kopieren der Konkurrenz als in das Kopieren alter Schönheiten gesteckt wird (bei der Suche nach dem Bild kam ich auch hierhin: Link – sieht zwar aus wie Chuck Norris, ist es aber nicht – schade).