Ostern im Schnee

Dienstag, März 25th, 2008

Draussen schneit es, als ob der Klimawandel nie erfunden worden wäre.

Schnee en mass

Liegen bleiben tut nichts davon, leider. Verhindern konnte der Schnee und das Wetter ein schönes Ostergrillen übrigens trotzdem nicht, obwohl es im Kaiserwetter vom Samstag etwas passender gewesen wäre…

Grillen im Winter. Großartig

Wenn das so weiter geht (mit null Grad und massig Schneefall), gibt es heute abend die erste (und wohl letzte) Rodelparty des Jahres.

Ab zum Rodeln.

Nachtrag:
Das Wetter spinnt, total. Neben blauem Himmel und ordentlichem Sonnenschein, jetzt der Weltuntergang vor der Haustür:

Weltuntergang vor der Haustür

Kaffee trinken, JETZT

Sonntag, März 16th, 2008

Dank schöner Einstellungen und wunderbarem schwarz weiß Material von Fabian Mohr habe ich mich gerade entschlossen, noch einen Espresso aufzusetzen.


Coffee [2] from Fabian Mohr on Vimeo.

Was noch fehlt ist ein Gasherd.

Lieferservice vom Biohof in Bielefeld

Dienstag, August 28th, 2007

Damit immer gesundes Gemüse im Haus ist und man sich den Stress im Supermarkt spart, gibt es Biohöfe, die wöchtenlich ein paar Feinheiten aus dem Garten vorbeibringen.

In Bielefeld so zum Beispiel der Biohof Meyer zu Theenhausen, aber gibt sicher noch einige Andere.

Die Preise habe ich mir noch nicht genau zu Gemüte geführt, muss jeder für sich selber durchrechnen, wieviel ihm der Komfort / die Bio-Qualität und der “Support your Local Bio Hof”-Faktor wert ist.

Nützlicher Nebeneffekt dabei: Plötzlich lernt man, welche Monate Saison für welche Sorten von Obst und Gemüse sind.

Sushi selber machen, Mini Sushi Kurs

Freitag, Juni 15th, 2007

Da wir letzte Woche mal wieder ein leckeres Sushi Essen bei uns aufgetischt haben und ich regelmässig mindestens eine Zutat vergesse, hier eine kleine Liste und für alle Interessierten ein kleines “Tutorial” wie man sich günstig Sushi selber rollen kann… ausserdem habe ich schwer im Bereich Rezepte nachgelassen und allein daher wurde es mal wieder Zeit. Ausserdem rollen sich bei den Preisen der Fertig Sushi (die es jetzt beim Real,- und anderen Supermärkten in kleinen Plastikboxen zu kaufen gibt) meine Augen….

Also: Willkommen zu meinem längsten Blogbeitrag.

Sushi Zutaten für 6 Personen

  • Sushi Reis (für 6 Personen: ungekocht 500 Gramm)
  • Nori Blätter (Seetang)
  • Sushi Essig
  • Karotten (3 Stck.)
  • Gurke (eine halbe bis ganze)
  • Avocado (eine reicht)
  • frischen Fisch (Thunfisch / Lachs)
  • Krabben, Crabmeat Thunfisch in Wasser und Kaviar sind auch beliebt
  • Soja Sauce (die Beste: Kikkoman!)
  • Wasabi
  • eingelegten Ingwer
  • Zum Essen: Weisswein
  • Zum Essen: Stäbchen
  • Zum Rollen: Sushi Matte(n)
  • Zum Schneiden: Scharfes Messer

Das ist erstmal eine lange, relativ teure Liste. Ein paar Dinge bleiben nachher allerdings noch im Schrank stehen, dass erste Sushi-Kochen ist daher das Teuerste, und ein Sushi Essen für mehr als 6 Personen kostet nicht proportional mehr – ausserdem sollten bloss nicht die ganzen exotischen Zutaten in regulären Supermärkten, sondern am besten beim Asialaden um die Ecke gekauft werden.

10 Noriblätter gibts dort für ca. 1,75 €, eine grosse Flasche Kikkomann kostet an die 7 Euro, Wasabi schlägt auch ungefähr mit 2 Euro zu Buche, und Sushi Essig gibts dort für günstig (und reicht für alle Ewigkeit). Meinen eingelegten Ingwer gab es im Real.

Beim frischen Fisch muss man sich ein bisschen mehr Mühe machen, die meisten Supermärkte verkaufen zwar “frischen” Fisch, allerdings ist der für Sushi und somit für rohes Verspeisen nicht frisch genug. Auf jeden Fall nachfragen, ob der auch roh zu verzehren ist. In Bielefeld gibt es richtig frischen Fisch meistens in der Karstadt Fisch Abteilung (0521-52880) oder bei “richtigen” Fischhändlern (z.B. neben dem AJZ an der Heeper Strasse). Bei uns gab es aus diesem Grund keinen frischen Thunfisch, sondern nur gekochten aus der Dose (“naturale” ohne Öl).

Wenn alles gekauft wurde, sieht es dann eventuell ungefähr so aus:

Sushi Zutaten

Dann gehts los. Zuerst muss der Reis sorgfältig gespült werden (“Bis das Wasser klar bleibt”) und mit geschlossenem Deckel für 2 bis 4 Minuten zum Kochen gebracht werden. Nach dem Kochen einfach zugedeckt für 10-20 Minuten quellen lassen, danach den Deckel abnehmen und noch “eine Weile” so stehen lassen. Einfach probieren, ab wann er gut ist.

Während der Reis vor sich hin zieht, kann der Sushi Essig mit etwas Salz und Zucker vermischt werden – der wird gleich mit dem Reis vermischt. Für unsere Menge Sushireis nehmen wir mal 10 Esslöffel Essig und vermengen den mit 3 Teelöffel Salz und 3 Teelöffel Zucker, und schmeissen den in den Reistopf. Ich nehme für den Reis – sobald er fertig gekocht hat – eine grosse IKEA Salatschüssel (mehr Oberfläche, damit der Reis besser und schneller abkühlt) und pack den Essig einfach darüber:

Sushireis beim Abkühlen

Der Reis braucht jetzt noch ungefähr eine Stunde um kalt zu werden.

Gute Zeit, um den Tisch zu decken, endlich das Zimmer aufzuräumen, Wein kalt zu legen. Oder schonmal alle anderen Zutaten zu bearbeiten. Die Gurken, geschälte Karotten, Avocado und der Fisch müssen in längliche Streifen geschnitten werden, so dass sie gleich auf einem Nori Blatt Platz finden und das Blatt noch zu einer Rolle gerollt werden kann. Übung macht hier den Meister.

Alle Zutaten beisammen

Hier kann man die Sushi Matte sehen, davor steht eine Schüssel gefüllt mit klarem Wasser. Die brauchen wir gleich, um klebrigen Sushi Reis (der klebt wie nix) von den Händen zu spülen. Links verschwindet frischer Lachs in der Unschärfe, vorne liegt noch eine Scheibe Avocao und etwas Crab Meat, das mal so aussah:

Crabmeat für Sushi

Jetzt kommt die Zauberei:
Man legt das erste Nori Blatt auf die Sushi Matte, die rauhe Seite nach oben. Dort kommt Reis drauf, und zwar soviel, dass oben etwa Daumenbreite Platz bleibt, und das Blatt auf der restlichen Fläche mit genügend Reis bedeckt ist. Klebt tierisch, mach Dreck und Spass (am meisten, wenn man nicht alleine kochen muss).

Wenn der Reis auf dem Blatt gut verteilt ist, können die verschiedenen Zutaten in das untere Drittel verteilt werden (manche verteilen auch mehrere Bahnen auf dem Nori Blatt, wird aber ein bisschen schwieriger, die Sachen nachher zu ordentlichen Rollen zu drehen):

Zutaten nach Belieben in die Sushi rollen

Hier haben wir erstmal nur Gurke und Lachs drin, Avocado und Karotten sind auch hervorragend geeignet.

Jetzt kommt der Tricky Part, das Einrollen. Da ich beim Einrollen keine Kamera halten konnte, gibt es davon leider auch keine Bilder, eigentlich ist es aber auch nicht so schwer:
Mit Hilfe der Sushi Matte wird der untere Part (im Foto links) “angehoben”, und wie beim Zigarettendrehen “umgeklappt”, so dass das Einrollen direkt nach den Zutaten im Blatt beginnt. Wir rollen also die Zutaten ein. Die Matte kann hierbei gut zum Druckausüben genutzt werden, denn alles muss am Ende schön zusammengepresst sein, damit die einzelnen Sushis nicht wegen entstandener Hohlräume auseinanderfallen.

Das Einrollen wird beim ersten Mal vermutlich nicht so leicht sein, auf jeden Fall kann man mit den Händen überall nachhelfen und hier und da drücken, so dass am Ende ungefähr solche Rollen bei rauskommen:

Sushi Rolls

Jetzt kommt unser scharfes Messer ins Spiel, dass nach jedem Schnitt einmal mit Wasser beträufelt werden sollte:

Messer, Kill Bill Sushi Style

Voilá, da sind sie, die grossartigen, hausgemachten Sushi Rolls:

Hausgemachte Sushi Rolls

Auf die ein oder andere kann hier und da etwas Kaviar gelegt werden, Pflicht beim Essen ist auf jeden Fall das Eintunken in Soja Sauce (vermengt mit Wasabi), und ein Stück eingelegter Ingwer.

Wir hatten zum Essen einen Riesling aus Obereisenheim, der hervorragend passte.

Es gibt natürlich noch jede Menge andere Sushi Arten (California Rolls etc.), die hier aber erstmal aussen vor bleiben.

Guten Appetit.

Rückkehr nach Deutschland

Samstag, Mai 19th, 2007

Bin mittlerweile fast eine Woche wieder zurück in Deutschland – und genieße jeden Tag. Ausserdem muss ich momentan häufig feststellen, lieber mit Freunden zusammen als vor meinem Blog zu sitzen :) Daher eher schwache Blogdisziplin.

Wie dem auch sei: Deutsches Essen ist hervorragend, lasst es euch gesagt sein. Heute abend gibt es Spargel (vom Hof), frische Kartoffeln (vom Markt), astreinen Schinken (vom Metzger), frische Erdbeeren (vom Feld), und frisches Zitroneneis (vom Kühlregal). I’m lovin’ it (O Gott, jetzt werd ich abgemahnt).

In Bielefeld ist in der Zwischenzeit ein bisschen Sommer eingebrochen – alles blüht und im Moment gibts blauen Himmel. Passend dazu bin ich auch unter die Fahrradfahrer gegangen, und muss sagen: Die Tatsache, dass man mit dem Fahrrad ungleich entspannter durch die Gegend fährt als mit dem Auto, wird häufig beim Vergleich “Lieber Auto oder Fahrrad” untern Tisch gekehrt. Ich plane, die nächsten Wochen das Auto weitgehend stehen zu lassen. Beweisfotos folgen :)

Fotos aus den Staaten (San Diego, Los Angeles, Laguna Beach, Orange County, Washington …) können (wiederhole ich mich eigentlich?) auf Flickr bei meinen Sets gefunden werden: Bilder bei Flickr.

In den nächsten Tagen gibts ein paar Nerd Updates, da ich mich momentan viel mit Design Patterns in PHP 5 und jeder Menge AJAX und DHTML Spielereien rumschlage, eventuell fallen da ja interessante Dinge für das Blog bei ab…. Und jetzt: Raus mit Euch, geniesst den Sommer.

WorldWideWeb Washington, USA, Los Angeles etc.

Donnerstag, Mai 10th, 2007

Nach ca. 2 Wochen USA habe ich – auch wenn es hier kaum Waagen gibt (interessiert hier offensichtlich niemanden) – sicher 10 Kilo zugelegt. Es gibt morgens mittag abends schlimmes Zeug zu essen und ich kann kaum erwarten, wieder deutsches Essen essen zu können.

Was habe ich bis jetzt bei meinem USA Aufenthalt gelernt? Die Reihenfolge spiegelt bei dieser Auflistung nicht die Mächtigkeit des Eindruckes wieder :) :

» In-n-out Burger macht die besten Burger hier unten (bzw. in California, mittlerweile bin ich in Washington DC angekommen). Wieso sind die so gut? Vielleicht, weil auf dem Menü genau 3 Burgervarianten stehen: Hamburger, Cheeseburger, Double-Double Burger. Easy und nicht viel schnick schnack. Manchmal sollte man sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren, und nicht jeden Quatsch (Evtl. McDonalds Crazy Weeks) mit machen (ok ok, McD ist ebenfalls erfolgreich, aber eben nicht so lecker). Lediglich deren BBQ Sauce hab ich bei in-n-out vermisst.

» Amerika ist relativ weit hinten was Organisation angeht. Die Geschichte mit “Dienstleistungsgesellschaft” ist absoluter quatsch. Das Kongresszentrum in dem ich momentan bin (Washington D.C.), zeitgleich mein Hotel, soll “outstanding” sein, und präsentiert sich auch (u.a. im Preis) so. Es ist gerade 0 Uhr (erst jetzt zum posten gekommen: 20:43 Uhr des nächsten Tages), seit heute morgen um 10 wird von der Haustechnik versucht, 5 Räume mit Gigabit Netzwerk zu verbinden.

Glaubt nicht, dass es jemand geschafft hätte, mehr als 2 Räume zum Laufen zu bekommen. Wenigstens gibt es morgens Kaffee vorm Zimmer…. Das ist jedoch auch das mindeste, mein Zimmer kostet geschmeidige 500 US$ / Nacht, die natürlich weder ich noch sonst irgendjemand in unserem Fall bezahlen muss (Mengenrabatt, special deals etc.).

» Automator auf dem Mac ist für viele tägliche Aufgaben hervorragend geeignet. Zum Beispiel, um per Rechtsklick aus PDF Dateien Powerpoint Files zu machen. Zumindest vermute ich das. Momentan gehe ich nämlich noch den Umweg über Pages, aber es funzt hervorragend für den Zweck, den ich hier lösen muss (nämlich: PDF -> Powerpoint). Meinen Workflow zum Export von Images aus einem PDF und Import in Keynote und dann Export gibts hier: Mac Workflow zum PDF Images export.

WorldWideWebWashington

Vorgestern bin ich zufällig in den “WorldWideWebWashington” (wwww) Kongress hineingestolpert.

Neben Caroline Little von der Washington Post und einigen anderen Leuchten aus der Web-Ecke (hier gibts die Liste der Redner) gab es allerdings grundsätzlich nichts weltbewegend neues (ausser ordentlichem Lunch).

Viel Trara um “Web 2.0″, trotzdem habe ich nicht einmal das Wort “Tagging” aufgeschnappt, was ich im Web 2.0 am spannendsten finde. Web 2.0 bedeutet hier ziemlich allein eher User generated content im Sinne von YouTube bzw. AAL (=andere arbeiten lassen).

Ansonsten? In den letzten Wochen Los Angeles und (Sublime o lé) Long Beach angeguckt. Lunch in Mailbu Beach, Rumcruisen in Bel Air, Sonnenuntergang in Long Beach. Schöner Tag.

Weitere Bilder gibt es in dieser Los Angeles Bilder Galerie. Bilder von Washington gibts in Kürze.

Die Franzosen

Freitag, März 30th, 2007

Ich mag die Franzosen. Ausserdem auch gerne Mal einen guten Wein. Hier ein kleiner Artikel zu Franzosen (ok, nicht wirklich) und über Wein.

Jeder kennt ja die Sprüche, die vermeintlichen Gesetze: Weißer Wein zu Fisch und hellem Fleisch, schwerer Roter zu Braten und Ragouts, Süßer zu Süßem, und so weiter. Dass das nicht stimmt und nie gestimmt hat, wissen die Franzosen seit langem, und man kann viel über Franzosen sagen, aber nicht, dass sie nichts von Wein verstünden.

Quelle: Spiegel online

Geschmack der Weight Watchers Pizza

Mittwoch, Februar 7th, 2007

Der Geschmack einer Weight Watchers Pizza lässt wirklich zu Wünschen übrig.

Auch wenn die Idee hinter Weight Watchers recht interessant ist und funktioniert, die Produkte (getestet: Pizza Salami, 8 punkte) schmeckt so langweilig dass ich dabei fast eingeschlafen wäre dass ich mir fast noch komplett neues Mittagessen gemacht hätte.

Also: Lieber gleich drauf verzichten.

Für alle, die grad richtig Hunger haben

Freitag, Dezember 8th, 2006

Wenn jemand auch so einen Hunger haben sollte wie ich im Moment, dann sei ihm doch diese Klitsche in Hannover ans Herz gelegt, hört sich auf jeden Fall großartig an:

Le Wurst

Merke: Ich muss dringend mal wieder eine richtige Wurst essen. Oder ‘ne leckere Currywurst auf’m Jahnplatz.

Schön griechisch zu Mittag

Montag, November 27th, 2006

Aber so typisches Essen.

Griechische Nationalgerichte