Bielefeld hat uns wieder (Rechtsfahrgebot!)

Sonntag, Juni 3rd, 2007

Es passiert nicht häufig, dass bei der Rückfahrt und Einreise nach Bielefeld das Wetter besser ist als auf dem Rest der Autobahn. Heute war so ein Tag. Getrübt nur durch Mittelstreifen- und Dauerlinksfahrer. Bitte, Leserinnen und Leser, fahrt rechts. Es herrscht Rechtsfahrgebot in Deutschland. Wenn rechts Platz ist, rechts fahren. Ihr gefährdet andere, die wegen euch (in der Mitte) auf die linke Spur ausweichen müssen. Ausserdem geht ihr mir tierisch auf den Sack. Das musste ich einfach loswerden, weil ich es schon hundert mal (ungefähr bei jeder Autobahnfahrt) schreiben wollte.

Ein bisschen erheiternd waren allerdings ein paar autonome Kids, die, während sie “Ozonloch verhindern” oder ähnliches dachten, sich in ihr knatterndes Auto in Richtung Hotel Mama begaben. Da fällt mir nur ein Schild mit “Dagegen” ein.

WorldWideWeb Washington, USA, Los Angeles etc.

Donnerstag, Mai 10th, 2007

Nach ca. 2 Wochen USA habe ich – auch wenn es hier kaum Waagen gibt (interessiert hier offensichtlich niemanden) – sicher 10 Kilo zugelegt. Es gibt morgens mittag abends schlimmes Zeug zu essen und ich kann kaum erwarten, wieder deutsches Essen essen zu können.

Was habe ich bis jetzt bei meinem USA Aufenthalt gelernt? Die Reihenfolge spiegelt bei dieser Auflistung nicht die Mächtigkeit des Eindruckes wieder :) :

» In-n-out Burger macht die besten Burger hier unten (bzw. in California, mittlerweile bin ich in Washington DC angekommen). Wieso sind die so gut? Vielleicht, weil auf dem Menü genau 3 Burgervarianten stehen: Hamburger, Cheeseburger, Double-Double Burger. Easy und nicht viel schnick schnack. Manchmal sollte man sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren, und nicht jeden Quatsch (Evtl. McDonalds Crazy Weeks) mit machen (ok ok, McD ist ebenfalls erfolgreich, aber eben nicht so lecker). Lediglich deren BBQ Sauce hab ich bei in-n-out vermisst.

» Amerika ist relativ weit hinten was Organisation angeht. Die Geschichte mit “Dienstleistungsgesellschaft” ist absoluter quatsch. Das Kongresszentrum in dem ich momentan bin (Washington D.C.), zeitgleich mein Hotel, soll “outstanding” sein, und präsentiert sich auch (u.a. im Preis) so. Es ist gerade 0 Uhr (erst jetzt zum posten gekommen: 20:43 Uhr des nächsten Tages), seit heute morgen um 10 wird von der Haustechnik versucht, 5 Räume mit Gigabit Netzwerk zu verbinden.

Glaubt nicht, dass es jemand geschafft hätte, mehr als 2 Räume zum Laufen zu bekommen. Wenigstens gibt es morgens Kaffee vorm Zimmer…. Das ist jedoch auch das mindeste, mein Zimmer kostet geschmeidige 500 US$ / Nacht, die natürlich weder ich noch sonst irgendjemand in unserem Fall bezahlen muss (Mengenrabatt, special deals etc.).

» Automator auf dem Mac ist für viele tägliche Aufgaben hervorragend geeignet. Zum Beispiel, um per Rechtsklick aus PDF Dateien Powerpoint Files zu machen. Zumindest vermute ich das. Momentan gehe ich nämlich noch den Umweg über Pages, aber es funzt hervorragend für den Zweck, den ich hier lösen muss (nämlich: PDF -> Powerpoint). Meinen Workflow zum Export von Images aus einem PDF und Import in Keynote und dann Export gibts hier: Mac Workflow zum PDF Images export.

WorldWideWebWashington

Vorgestern bin ich zufällig in den “WorldWideWebWashington” (wwww) Kongress hineingestolpert.

Neben Caroline Little von der Washington Post und einigen anderen Leuchten aus der Web-Ecke (hier gibts die Liste der Redner) gab es allerdings grundsätzlich nichts weltbewegend neues (ausser ordentlichem Lunch).

Viel Trara um “Web 2.0″, trotzdem habe ich nicht einmal das Wort “Tagging” aufgeschnappt, was ich im Web 2.0 am spannendsten finde. Web 2.0 bedeutet hier ziemlich allein eher User generated content im Sinne von YouTube bzw. AAL (=andere arbeiten lassen).

Ansonsten? In den letzten Wochen Los Angeles und (Sublime o lé) Long Beach angeguckt. Lunch in Mailbu Beach, Rumcruisen in Bel Air, Sonnenuntergang in Long Beach. Schöner Tag.

Weitere Bilder gibt es in dieser Los Angeles Bilder Galerie. Bilder von Washington gibts in Kürze.

San Diego, California

Freitag, Mai 4th, 2007

Da ich ja schon einige Ecken aufgezeigt habe (hier), kurz eine Eindrücke-Beschreibung, was mir sonst noch so auffällt.

Das “schwerwiegendste” oder für mich gerade einfach irgendwie am offensichtlichsten ist wohl die Tatsache, dass die meisten Bauten in den USA sowas von billig sind, das alles zu spät ist. Hauptsache, der kitschfaktor und die Oberfläche stimmen (gerne Liga Fertighaus mit nem Beton- bzw. Marmorabbild eines wiehernden Pferdes…. alles schon gesehen!).

Ich wohne gerade in einem Appartment oberhalb von San Diego, das zwar schicken Holzfussboden und einen schicken Balkon hat, ansonsten aber einfach nur eine billige Bruchbude ist. Nur eben oberflächlich nicht. Scheint hier wohl sehr wichtig zu sein ;)

Das gleiche eigentlich mit den Autos, die auf den 6 spurigen Highways langrollen. Sind ein bisschen mit nem Chevrolet Cabrio (Camaro) Leihwagen durch Kalifornien (Interstate 5 Richtung Los Angeles) gefahren – das Auto ist, vom V8 Motor mal abgesehen, der allerletzte Scheiss. Die meisten sehen dazu auch noch scheisse aus, aber das ist natürlich sehr geschmacksabhängig, i know. OK, muss zugeben, hat natürlich trotzdem Spass gemacht…. hier in OC California:

Die Jungs mit im Auto sind Jake aus Alabama und Jens aus Stockholm, mit denen ich jeweils in Byron Bay studiert habe :)

Auch witzig im Hinblick auf Karren die kleine Info, dass selbst VW Golf oder Passat oder C-Klasse hier regelmäßig in der Top- und Turboversion (AMG, Brabus, etc) mit dickem V8 / V12 und “gepimptem” Sound über die holprigen US Strassen rollen. Wehe dem Vierzylinder.

Persönliches Resumé: Viel oberflächliches Geblinke, wenig dahinter. Eigentlich also – den Vorurteilen folgend – nix neues.

Ansonsten gefällt mir Amerika aber mittlerweile deutlich besser, als ich es mit anfangs hätte vorstellen können. Kalifornien ist wahrscheinlich auch das geilste Pflaster hier, die Leute freundlich, happy und entspannt, überall stehen jede Menge Palmen rum und das Wetter ist meist hervorragend.

Von unserem heutigen famosen Trip gibts ein paar feine Bilder, die im Laufe des Tages alle bei Flickr landen sollten… und zwar in diesem Set.

Hab mir dafür heute auch direkt ein Canon 50mm Objektiv gekauft (1.8 Blende), und bereue, dass ich das nicht schon viel früher gemacht habe. Die Bilder sind einfach so dermaßen scharf, wie ich es nicht erwartet hätte. So eine Schärfe gibt es bei Zoomlinsen selten, und das ist auch das, was mir häufig negativ bei anderen Objektiven aufgefallen ist. Beweise kommen auch zu Flickr.

Ergebnis: Sehr Empfehlenswert, besonders für die schmale Kohle (in den USA <90 Euro).

Am Sonntag wird in Washington (DC) weitergearbeitet. Hier sind jetzt erstmal ein paar Tage entspannen angesagt. Leider gehts Sonntag schon weiter, besonders ärgerlich auch aus dem Grund, dass ich durch Zufall hier im Radio gehört habe, dass “The Cat Empire” in San Diego und L.A. ein paar Gigs haben in den nächsten Tagen (leider erst Dienstag). Mann wär das geil gewesen, in Washington kommen die Jungs leider nicht vorbei.

Blogs ohne Inhalt

Dienstag, April 24th, 2007

Blogs leben von ihren Beiträgen, oft gilt hier sogar die Gleichung viele Einträge = gute Unterhaltung und evtl. dann sogar = gutes Blog. Den Anspruch verfolge ich hier nicht einmal, aber so wenig wie die letzten Tage hier draufgesetzt wurde: Ein grosses Entschuldigung.

Allerdings ist abseits des Blogs viel passiert, über das Beizeiten (wenn alles spruchreif bzw. überschaubar ist) berichtet wird. War, nächste Entschuldigung, auch noch im Kurzurlaub, und Beweisfotos gibt es hier:
Fotos von Barcelona

Jetzt lande ich grad in San Diego, California, nach 25 Stunden Reise etwas erschöpft und freue mich auf drei Wochen Arbeit die hier und in Washington vor mir liegen.

Kurze Impressionen und mehr Updates folgen in Kürze, dann auch bald wieder etwas mehr Inhalt in Richtung Webdevelopment, Datenbanken, die Medienwelt und woran man sich erfreuen und worüber man sich Ärgern kann.

O lé.

img_5123.jpg

Frohe Ostern

Sonntag, April 8th, 2007

Frohe Ostern, ich bin grad am Flughafen Dortmund und warte auf den Flieger nach Barcelona….

Direktflug in den Sommer ;)

Bis später.

Visum zur Einreise in die USA

Freitag, März 23rd, 2007

Da ich im April in die USA für zwei Kongresse in die USA fliege, gibts hier zur eigenen Erinnerung ein paar Stichpunkte, die bei der Einreise bzw. beim Beantragen eines Visums für die USA von Interesse sind:

1. Anrufen, Termin vereinbaren:
- Live Service: 0900 1-850055 (EUR 1.86/Min). 7 – 20 Uhr, Montag bis Freitag (Info)

2. Bezahlen:
- Elektronisch

3. Ausfüllen:
- DS 156
- DS 157

4. Hinfahren:
- Berlin: Clayallee 170, 14195 Berlin. Berlin bearbeitet Anträge für Nichteinwanderungsvisa – außer K (Verlobten-), E-1- (Handels-) und E-2 (Investoren-) Visa.

5. Mitbringen:
- Reisepass
- Nachweis, die USA wieder Verlassen zu wollen
- Foto (Fotobestimmung)
- Nachweis der Überweisung (Elektronische Bezahlung)

Wichtige Informationen dazu:

Um die Sicherheit aller zu gewährleisten und sicherzustellen, dass durch die Sicherheitsüberprüfungen keine Verspätungen bei den Visainterviews entstehen, dürfen keine elektronischen Geräte, einschliesslich Mobiltelefone, in die Botschaft oder das Konsulat mitgenommen werden. Große Rucksäcke, Koffer, Aktenkoffer und Kinderwagen sind ebenfalls nicht erlaubt. Das Sicherheitspersonal kann keine Gegenstände für Antragsteller aufbewahren und konfisziert alle Waffen. Wir empfehlen Ihnen daher, diese Gegenstände zu Hause oder in einem verschlossenen Auto zu lassen oder einem Freund oder Verwandten zu geben, der außerhalb des Geländes auf Sie wartet.

Es sollten nur Dokumente, die für den Visaantrag notwendig sind, von den Antragstellern mitgebracht werden.

Die kompletten Informationen finden sich natürlich auch bei der amerikanischen Botschaft, und zwar hier (Wie läuft der Antrag ab) oder hier (Formulare).

Eins meiner Bilder bei Zeit.de -> Bewerten!

Dienstag, März 13th, 2007

Hier gibts ein schönes Bild von mir zum Bewerten für die geneigten Leser. Für mein Ego möchte ich doch bitten, alle neune fünf zu geben :)

Auf dem Foto sieht man übrigens das Byron Bay Lighthouse. Schöne Ecke.

ICE Berlin nach Bielefeld

Dienstag, Februar 20th, 2007

Gerade wieder nach Hause gekommen, somit leider auch den Bielefelder WebMontag verpasst. Nächstes Mal wieder, ganz bestimmt. Das Wochenende in Berlin war auf jeden Fall super und demnach hat es sich auch gelohnt. Super Wetter, super Stadt. Reisen war auch ok.

Ich mag ICE fahren, besonders die Bielefeld / Berlin Strecke. Und besonders mit einem Tchibo Ticket, bei dem man nur 58 Euro für zwei Personen zahlt. Auf dem Hinweg hat das nicht ganz wie geplant funktioniert, da ich geiler Hund natürlich nicht gechecked habe, dass man Freitags mit den Dingern nicht fahren kann. Also ab Hannover mit einem Leihwagen weiter (genauso teuer…. aber bei weitem nicht so stressig wie im ICE Richtung Berlin am Freitag ohne Sitzplätze – selbst die Flure waren voll). Zurück lief alles wie am Schnürchen.

Was ich persönlich an Berlin ja auch noch geil finde (und was mir auf dem Rückweg auch gleich wieder begegnet ist), sind die Musiker die einem in S-Bahnen, U-Bahnen oder Trams begegnen. Rennen rein, spielen Violine, Gitarre oder sonstwas, und heben die Laune zwischen den Stationen, auf jeden Fall bei mir.

Gibts in der Ministadt Bielefeld nicht, leider. Vielleicht sollte ich damit mal anfangen.

Münster und Alm

Sonntag, Februar 4th, 2007

Gestern waren wir in Münster auf einer Kunstausstellung der FH / Uni – da es Freitag abend im Fabrikart ein bisschen später geworden war, hingen alle ein bisschen durch. Glücklicherweise gabs Energiezufuhr durch hervorragende Mettbrötchen mit Zwiebeln.

Wir hatten alle so geplant, dass wir um 15.30 Uhr beim Anstoss von Bielefeld gegen Mönchengladbach auf der Alm zurück sein würden – mein erstes Mal dort :) Ich bin ja ur-Bielefelder, aber zum Fussball hab ichs noch nie dahin geschafft. Bin auch wirklich kein grosser Fussballfan, aber ganz nett war es trotzdem. Interessant zu sehen, dass, wenn man im Stadion sitzt, zum Einen die Sicht nicht so schlecht ist wie ich es anfänglich vermutet hätte, und zum anderen es einem plötzlich bewusst wird, dass die Jungs da unten irgendwelche, meist mitt-zwanziger sind die einfach ein bisschen besser als der Durchschnitt Fussball spielen können. Im Fernsehen sind das dann die “Fussballprofis” und jede Kameraeinstellung sind irgendwie bombastischer aus als in der Realität.

Wie dem auch sei: War nett, aber – dank des grottenschlechten Spiels – auch kein Bringer. Das soziale Miteinander mit mehr oder weniger Gleichgesinnten ist da natürlich der Hingeh-Faktor. Ein wenig besser war das Essen im VIP Raum, zu dem ich dankenswerterweise Zutritt hatte.

Nachtrag: So schön sah das von den Sitzen aus:
Schüco Arena

Silvester 2006

Sonntag, Dezember 17th, 2006

Nur weil ich gerade (vor 2 Minuten) einen Gast auf meinem Blog hatte, der nach Sparrenburg Sylvester 2006 gesucht hat (bei Google):
Neein, nicht auf die Sparrenburg. Als ich dass letzte mal dort war zu Silvester (lass es 1997 / 1998 gewesen sein), wimmelte es dort von Idioten die sich nicht benehmen können (Böllertechnisch), und als dementsprechend gefährlich empfand ich es auch.

Da dieses Jahr einfach voll von vielerlei Dingen, insbesondere Uni und andere Arbeit war, geht es bei uns schöön und entspannt in ein kleines Landhaus nach Finnland, mit einem See als Nachbarn, einer Sauna im Garten und auch sonst nicht viel, was an Arbeit erinnert. O lé. Für Flug und Unterkunft geht auch nicht viel drauf:
Billig mit blue1.com nach Finnland (jetzt evtl. zu spät für Flüge über New Years), und dann dort Freundschaftspreis rausgehauen….

Top Entspannung, mini Kohle. Und dazu hab ich seit ein paar Tagen meine neue Cam und freu mich schon auf ausgiebige skandinavische Fotosessions. Nochmal o lé.

Update: Hier gibt es die Finnland Fotos bei Flickr.