SVN Integration im Mac Finder

…als kurzer Nachfolger zum Nachtrag des letzten Beitrages über SVN GUIs unter Mac Os X:

Habe soeben das scPlugin installiert und neu gestartet.

Im Finder präsentiert sich jetzt unter „Mehr“ ein Subversion Eintrag:

Subversion im Finder dank SC Plugin

Soweit so gut – die Zeit wird zeigen, ob es funktioniert. Ohnehin funktioniert z.B. ein Commit nur mit durch SVN mit einer „.svn“ Datei gekennzeichneten Working Copy eines SVN Projektes. In meinem Fall (Testordner auf meinem Desktop ist nun wirklich kein Working Ordner, bzw. sollte nicht sein) also schonmal nicht.

Ein Test mit einem der ausgescheckten Projekte hat es einwandfrei funktioniert – für ein „Einchecken zwischendurch“ also auch eine hervorragende Lösung und sehr gut mit TortoiseSVN auf dem PC vergleichbar.

Wenn man zu hektisch wird und zuviel klickt, stürzt auch mal der Finder ab:

scPlugin: Finder abgestürzt

Trotzdem: Alles in allem ist die Verbindung von svnX als GUI (für genauere Infos und komfortablem Arbeiten mit SVN) und dem SCPlugin als Finder Erweiterung eine hervorragende Mischung zum Arbeiten mit einem SVN Server, und ich sehr zufrieden (und freu mich schon auf Arbeiten am Montag).

SVN GUI unter Mac OS X

Ich versuche gerade, meinen Mac und meine lokal zu bearbeitenden Projekte mit dem SVN System unserer Firma zu versionieren, damit die unterschiedlich an Projekten beteiligten Kollegen und ich uns nicht in die Quere kommen, auch wenn man an ähnlichen Bereichen arbeitet.

Dazu läuft bei uns ein SVN Server, zu dem ich mich gerne mit einer schönen GUI (Kommandozeile will ich auf meinem Mac nicht dauernd brauchen) connecten möchte.

Sämtliche Datenbanken laufen auf eigenem SQL Server, der von allen zugänglich und als Testserver genutzt wird und weiterhin täglich gedumped wird – Subversion für Datenbanken habe ich noch nicht gesehen (klar, SQL-File einchecken ginge natürlich).

Folgende (kostenlose open Source) Auswahl an SVN GUIs für den Mac habe ich bisher getestet, und folgende Dinge festgestellt, kritisiert oder für gut befunden (alles also 100% subjektiv und lasse mich gerne mit Tipps und Hinweisen bereichern) – für die Länge des Beitrages muss ich mich vorab schonmal entschuldigen…:

RapidSVN

Zuerst wirkt die Open Source SVN GUI äußerst schick und praktisch, es gibt alle Repositories und lokale Working Copies aufgelistet in einer Art Seitenleiste, also alles recht ähnlich wie im Windows Explorer oder im Mac Finder.

Bei größeren Webprojekten scheint es allerdings ein wenig zuviel denken zu müssen (wenn es sich um einige tausend Dateien handelt, die man zum ersten Mal einchecked), so dass der komplette Rechner ein bisschen lahmt. Ausserdem sind manche SVN Befehle mühsam, da sie nicht implementiert sind und nur auf die Terminal Kommandozeile verwiesen wird.

Weiterer negativ-Punkt:
Im Office arbeite ich an zwei Bildschirmen, dem internen Macbook Pro und meinem externen 20″ TFT. Das Programm hat den Wechsel zwischen 2 und einem Schirm nicht mitbekommen, so dass das Fenster gerade ausserhalb meines jetzigen Arbeitsbereiches (und somit unerreichbar) liegt.
Daher gibt es auch kein Screenshot, leider.

Die Dauer des Eincheckens (und die nicht implementierten SVN Befehle) haben mich (evtl. nur bis zum nächsten Projektupdate bei RapidSVN) zu weiterem Googlen bewogen, und bin auf diese weiteren Kandidaten gestossen:

svnX

Was mich bei GIMP schon immer genervt hat (und ich mir daher Photoshop gekauft habe), ist die Tatsache, anstelle einer „1 Bildschirm GUI“ der Zustand, wenn in einem Programm 10 verschiedene Fenster aufgehen:

Viele Fenster: SVN

Trotzdem macht svnX einen ordentlichen Eindruck. Alle Revisions gibt es übersichtlich inklusive Log Messages im Repository Window:

Übersicht der Revisions

Ein Auschecken der letzten Version (komplett) klappt nicht auf die bestehende Working Copy von Rapid SVN, eine neue, von svnX angelegte Kopie lässt sich natürlich problemlos nutzen.

Geht nicht.

Etwas schade sind (besonders beim CheckOut übers Internet und einer Projektgröße von etwa 100 MB) die wenigen Informationen, die das Programm im Aktivitätswindow liefert (schlimm auch: Schon wieder ein Fenster!):

Wieviel hab ich schon?

Ansonsten gilt aber:
Fürs lokale Arbeiten scheint der svnx Client auf jeden Fall geeignet zu sein (bis jetzt also kaum groß Negatives aufgefallen). Ich werds die nächsten Tage bis Wochen unter anderem auch deshalb testen, weil hier offenbar alle relevanten Befehle implementiert worden sind, vielleicht fällt mir das ein oder andere negative Pünktchen noch auf. Aber es gibt noch weitere Kandidaten:

ZigVersion

Zwar hat ZigVersion eine schöne Cocoa Style Oberfläche, aber da ich hier nur open Source / free Software testen wollte und zu spät gemerkt habe, dass sie doch 89 Euro kosten soll, gibts hier nur einen kurzen Screenshot (der allerdings wirklich schick ausgesehen hat):

Zigversion

Wenn die freien Tools nicht ausreichen, werd ich mir ZigVersion nochmal zu Gemüte führen….

eSVN

Der letzte Kandidat ist kein reiner Mac Client, sondern soll ebenso auf den Windows Maschinen laufen. Nachdem ich eine Version von Sourceforge runtergeladen habe und dort nur die Sourcefiles entdeckt habe, musste ich doch mal eben googlen: Ein Beitrag auf Ichbinharmlos hat keine besonders schönen Screens gezeigt (eben Windows Port auf Mac, hässlich wie die Nacht), und ich wollte eigentlich schon abbrechen – aber Versiontracker liefert auch eine Binary der Software für Mac OS.

Leider eine aus 2005:

eSVN

Nach den Screenshots bei ichbinharmlos hab ich allerdings auch die Lust auf esvn verloren…. und werde jetzt mit svnX rumtesten, und mich bei Freude und Schmerz nochmals dazu äußern.

Hinweise und Tipps nehme ich im Hinblick gerne entgegen, vielleicht gibt es ja viel bessere, schönere und schnellere SVN Lösungen.

NACHTRAG:
Es gibt laut Blogaholic auch noch das scPlugin, dass sich in das Kontextmenüs des Finders integriert. Bei ihm war die Version leider nicht lauffähig, aber mittlerweile scheint wieder etwas Bewegung in der Entwicklung vorhanden zu sein.

Etwas Schade (und Mac untypisch) hierbei:

Nach dem Neustart bin ich schlauer, und schick Infos hinterher.

Drogensüchtiger stielt Krokodile und Affen

OK OK, ein letztes Mal, sonst müsste ich mich Spiegelblog nennen…..

Ich dachte immer, Marihuana Sucht gäbe es nicht (der Wikipedia Artikel dazu liesst sich eher wie eine „How to grow your own shit“ Anleitung), aber der Spiegel sieht das anders – die Geschichte ist ausserdem so kurios, dass sie allerdings allemal eine Erwähnung wert ist:

Spiegel Online: Einbruch im Zoo: Drogensüchtiger stielt Krokodile und Affen:

Der Druck, Geld für Drogen beschaffen zu müssen, war groß. Ein Marihuana-Süchtiger aus Australien kam deshalb auf eine ausgefallene Idee: Er stahl exotisches Getier aus einem Zoo, um es weiter zu verkaufen.

Spiegel Online schafft es durch gezielte Wortwahl, dem ganzen noch eine gewissen Junkie Atmosphäre und Dramatik zu verleihen.

Ich denke bei „Marihuana Süchtigen“ zuerst einmal an eine Playstation, eine dunkle verqualmte Kellerwohnung und ein paar dichte Couchbewohner. So etwa wie die, die hier aufs Korn genommen worden sind (gut gemacht war die Seite allemal, vor vielen Jahren…)

Satanische Sekten im Vatikan

Im Bericht Uups! – et orbi: Satanische Sekten im Vatikan berichtet Spiegel Online vom Exorzisten Don Gabriele Amorth, der in seinem Leben an die 70.000 Exorzismen bestreitet hat – der Teufel kann bekanntlich jeden vereinnahmen, so wird dort geschrieben:

Er erinnert an den Fall des Kurien-Prälaten Tommaso Stenico, der kürzlich von Dämonen dazu gebracht wurde, einen Strichjungen in den Räumen der ehemaligen Hl. Inquisition zu empfangen. Er sei Opfer eines „teuflischen Plans“ geworden, gab der Geistliche damals zu seiner Verteidigung an.

Na klar, der Teufel wars, der gemeine Hund. *kopfschüttel*

Der „neue“ Flickr Uploadr

Mitte Dezember kam ein neuer Uploader für Flickr raus – der allerdings bei mir äusserst schwache Leistungen abliefert.

Gerade habe ich versucht, ca. 100 Bilder hochzuladen. Nach 10 bis 20 bricht der Uploadvorgang allerdings ab, ohne dass es dafür offensichtliche Erklärungen gäbe.

Einige komfortable Features sind neu (bzw. umpositioniert, so dass man schnell und direkt z.B. den Zugriff einstellen kann), andere sind leider draussen oder anders umgesetzt.

Der alte Flickr Progressbalken (Progress vom aktuellen Foto, Progress der kompletten Aktion) wurde leider von diesem Quatsch hier ersetzt:

Progress Bar

Mal sehen, kommt bald sicher eine aktualisierte Version raus.