Telstra

Der Besitzer von unserem Haus – unter anderem auch der Freund von unserer Mitbewohnerin Joanna, die so was wie die Hausorganisatorin ist (Miete regeln, neue Mieter suchen etc) – ist nebenbei (oder vielmehr hauptberuflich) der IT Manager bei Telstra, der grössten Telekommunikations und Dienstleistungsgesellschaft in Australien und an sich auch einer der erfolgreichsten Firmen hier (so wie ich das verstanden habe), mit 40.000 Angestellten und auch sonst einer ganzen Menge. Häuser, Autos, Kunden (95 Prozent aller Telefonanschlüsse und 45 % aller Mobiltelefonanschlüsse in Australien oder so – ich nehme mal an so big wie die Telekom in Deutschland sind die hier).

Auf jeden Fall sind wir zufällig bei einem kleinen Umtrunk, als wir beide uns betrunken ins Internet einwählen wollten irgendwie mit meinem Laptop und zum ersten Mal in diesem Haus überhaupt, darüber gestolpert dass ich vielleicht ein Praktikum machen könnte damit ich nicht tatenlos in Syndey unterwegs bin….. Eigentlich eine sehr dufte Idee hab ich mir gedacht, Julia hat mich darin bestärkt und so habe ich mich seelisch darauf vorbereitet und ihm meinen Willen mitteilen können.

Freitag habe ich mir dann schon mal die Location angesehen, mitten im Central Banking District von Sydney mit Blick auf die Pitt Street, die (sauteure) Fussgängerzone, im Sicherheitsbereich von einem der vielen Telstra Buildings werde ich ab Morgen meine Tage verbringen, und mir die Kundendatenbanken von Telstra ansehen (vielmehr wie so grosse Firmen mit ihren Daten umgehen), deren Software, deren Betriebsvorgänge und und und…. Ausserdem auch ihre Webseite. Und Intranet. Und Und und. Ich fand alles super und –spannend as well. Magdy, unser Vermieter, war auch sehr mit mir zufrieden, aus den 2 Stunden „Location“ ansehen wurde dann auch 5 Stunden an Software rumfrickeln und sich über Internetseiten und Onlineshops unterhalten. Vielleicht habe ich bald auch Kunden in Australien, käme mir sehr gelegen. Auf jeden Fall bin ich gespannt was mich morgen erwartet, der Freitag war sehr vielversprechend und ich hab schon riesen Lust da morgen hinzulaufen und da ein paar Leute und ein paar Geschäftsvorgänge kennenzulernen.

Ja.

Soviel dazu. Vielleicht – so Magdy – haben Sie auch einen festen Job für mich wenn ich mich entschliessen sollte da zu bleiben. Also – rosige (und komische) Aussichten irgendwie.

Auf jeden Fall eine super Erfahrung die ich mitnehme in der Zeit in der Julia in der Uni ist, ich finde es super. Fühlt euch vermisst und liebst gegrüsst, euer Lasse.

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